von Heinz Jakubowski

Die Turnfahrt. Aus: „Gut Heil! Ein Festgeschenk für Deutschlands turnende Jugend“ (1856). Foto: Sammlung W. Brauer
Problemfrei waren sportliche Auseinandersetzungen sicher nie. Aber wie so oft: Die Dosis macht das Gift; hier jenes , das zumindest den „Kampfsport“ Fußball zunehmend rundum vergiftet. Immer mehr Gewalt rund um all die eigentlich sportlichen Kämpfe. Fußballspiele zuvörderst müssen bis in die unteren Ligen von zum Teil polizeilichen Massenaufgeboten (auf Staatskosten!) vor jenen Hooligans geschützt werden, die mit der Vorgeblichkeit sportlich-lokaler Leidenschaftlichkeit Straftaten im Wochentakt der Spiele vollbringen. Hier eine frische, zufällig und keineswegs auf Vollständigkeit bedachte Auswahl von Beispielen aus dem Netz:
Massenschlägerei vor Bayern-Spiel gegen Stuttgart – Polizei nimmt 500 Randalierer in Gewahrsam
Körperverletzung, Sachbeschädigung, Landfriedensbruch: Die Polizei Dresden ermittelt nach der Partie Dynamo Dresden und Hertha BSC zu den Ausschreitungen.
Angaben auch anonym möglich – Hinweisportal zu Hooligan-Krawallen nach Dynamo-Spiel
Krawalle nach Abpfiff beim Nordderby in Bremen: HSV-Fans randalieren nach Schlusspfiff – Feuerwehr muss Brand löschen
Widerliche Attacke auf Berliner Sportplatz: Fußballspiel wegen Judenhasser abgebrochen
Randale bei Amateur-Kampf Boxkampf in Berlin eskaliert – acht Verletzte, 40 Polizisten vor Ort.
Stühle wurden geworfen, Reizgas versprüht: Bei einem Boxkampf in Berlin kam es zu Ausschreitungen. Dabei wurden ein Jugendlicher und ein Kind verletzt.
Der Angriff von vermummten Rowdys auf einem Kölner Fanbus nach Spiel drei der Halbfinalserie zwischen den Eisbären und den Kölner Haien hat in ganz Eishockey-Deutschland hohe Wellen geschlagen. Jetzt hat der Klub auf die Vorfälle konsequent reagiert. Stadionverbote ausgesprochen
(22. April 2026)
Man sagt ja, dabei sein sei alles. Was Olympia betrifft, würde ich mich freuen, wenn Berlin nicht dabei wäre.
Keine Bange: die ersten beiden Plätze belegen München und Köln/NRW.
Das hoffen alle außer ein paar Berliner Sportfunktionäre und (Sport)Politiker von SPD und CDU. Und die muss man stoppen, nicht dass zu viele DOSB-Funktionäre am 26.9. Berlin als die begehrenswerteste und einzig zugkräftige Stadt Deutschlands bestimmen. Also bitte unterschreiben beim NOlympia-Bündnis Berlin! Ich wäre allen sehr verbunden, nicht dass wir dann in die olympische Röhre kieken…